COOPERATION and COLLABORATION
Developing, curating, organizing and 
hosting exhibition and performance events 
together with
Sternstudio Gallery in Vienna
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FUTURESCAPE (2025) – Partizipation in der digitalen Ära
Ein Ausstellungsprojekt, das sich als offener Raum für künstlerische, gesellschaftliche und technologische Auseinandersetzungen versteht. Im Sinne einer gelebten Demokratie rückt es Beteiligung, Dialog und Interaktion ins Zentrum und lädt Besucher:innen dazu ein, sich aktiv in Diskussionen und Prozesse einzubringen. Gezeigt werden künstlerische Arbeiten, die sich mit traditionellen ebenso wie mit digitalen Medien auseinandersetzen. Text, Bild und Video greifen ineinander und eröffnen eine interdisziplinäre Perspektive auf die komplexen Wechselwirkungen zwischen Mensch, Maschine und Gesellschaft. Ein besonderer Fokus liegt auf Medienreflexion und Medienkompetenz sowie auf den ästhetischen und ethischen Fragen, die aktuelle digitale Technologien und künstliche Intelligenz aufwerfen. Ein Workshop und moderierte Gespräche vertiefen die inhaltlichen Fragestellungen und schaffen Raum für eigene künstlerische Experimente. Ob analog oder digital – das gemeinsame Arbeiten und der direkte Austausch stehen im Vordergrund und ermöglichen ein differenziertes Verständnis der Herausforderungen und Potenziale zeitgenössischer künstlerischer Praxis. "Futurescape" versteht sich als lebendige Plattform für Begegnung, Reflexion und gemeinsames Nachdenken über mögliche Zukünfte, in denen Kunst, Technologie und Gesellschaft in einem kontinuierlichen Dialog miteinander stehen.
Futurescape: Gerda Lampalzer - GEDÄCHTNISRAUM - Multimediale Installation, 2025
Ausgangspunkt von GEDÄCHTNISRAUM ist die Videoarbeit DER WUNDERBLOCK (ICH) (1994), die sich auf Sigmund Freuds Vergleich zwischen der wiederbeschreibbaren Wachstafel und dem menschlichen Wahrnehmungsapparat bezieht. In einer performativen Geste beschreibt und löscht die Künstlerin ein kaum lesbares Wort und thematisiert so Erinnerung als flüchtigen, medial vermittelten Prozess. Diese Überlegungen führen zur textil-medialen Wandarbeit ICH FÜHLE MICH WIE AUS GLAS (2025), die dem persönlichen Gedenken an eine verstorbene Freundin gewidmet ist. Zusammengeknüpfte Blusen tragen animierte LED-Texte mit Redensarten zu Gefühlszuständen und verweisen auf die Verbindung von Körper, Sprache und Erinnerung. Die Installation IM HIER UND JETZT (2025) erweitert die Ausstellung in den Außenraum: Ein Zimmerbrunnen wird per Kamera live in den Ausstellungsraum übertragen. In Anlehnung an Nam June Paiks TV-Buddha wird Wahrnehmung zur überwachten Gegenwart, Erinnerung zur Endlosschleife medialer Präsenz.
Futurescape: Manfred Oppermann - BEWEGUNGSBLINDHEIT - 6-Kanal Medieninstallation, 2025
BEWEGUNGSBLINDHEIT nimmt die neurologische Störung der Akinetopsie zum Ausgangspunkt, bei der Bewegung nur als Abfolge einzelner Standbilder wahrgenommen wird. Inspiriert von einer persönlichen Erinnerung und von medizinischen Beschreibungen dieser Wahrnehmungsform untersucht die Arbeit Bewegung als brüchige Konstruktion zwischen Stillstand und Fluss. Zu sehen sind Displays mit sich endlos wiederholenden Szenen überlaufender Flüssigkeiten sowie Röhrenmonitore mit weißem Rauschen, vor denen rotierende, transparente Scheiben mit Gefäßzeichnungen angebracht sind. Durch Stroboskop- und Wiederholungseffekte scheint Bewegung nahezu aufgehoben. Zufällige, flackernde Linien erzeugen eine paradoxe Animation des Stillstands und machen Wahrnehmung als instabilen, medialen Prozess erfahrbar.
OUT / IN / NO / YES
The Sternstudio gallery was once again a partner of the Vienna Artweek with the project OUT/IN/NO/YES. The sensuality and controversial interpretable effect of colors, sounds, images and objects is taken up and staged in the exhibition curated by mutual loop (Martina Tritthart & Holger Lang) in the former "red light district" near the Vienna Prater. In the field of tension between saleability and unsaleability, works that are influenced by the surrounding urban environment are presented and incorporated in a playful way. In particular, the urge and (almost) compulsion to commercialize in the artistic devotion to works that are originally dedicated to the expression of inner currents and needs is thematically addressed and discussed.
As part of the exhibition, Irina Georgieva's tattoos stylized copies of erotically legible art on request. Sibylle Gieselmann reflects on the effect of the muscular male body and the taboos associated with it. Martina Tritthart responds with a film showing her own naked body 25 years ago and overwrites it and the surrounding space with a light installation. Holger Lang stages the concept of the body and its vulnerability in a video.
Installationsansicht©Sibylle Gieselmann2023
Installationsansicht©Sibylle Gieselmann2023
Installationsansicht©Sibylle Gieselmann2023
Installationsansicht©Sibylle Gieselmann2023
Installationsansicht©Sibylle Gieselmann2023
Installationsansicht©Sibylle Gieselmann2023
©Martina Tritthart
©Martina Tritthart
Installationsansicht©Sibylle Gieselmann und Martina Tritthart2023
Installationsansicht©Sibylle Gieselmann und Martina Tritthart2023
Installationsansicht©Martina Tritthart2023
Installationsansicht©Martina Tritthart2023
Installationsansicht©Martina Tritthart2023
Installationsansicht©Martina Tritthart2023
Installationsansicht©Martina Tritthart2023
Installationsansicht©Martina Tritthart2023
Installationsansicht©Holger Lang2023
Installationsansicht©Holger Lang2023
Installationsansicht©Holger Lang2023
Installationsansicht©Holger Lang2023
Installationsansicht©Irina Georgieva2023
Installationsansicht©Irina Georgieva2023
Sternstudio 2023
Sternstudio 2023
nach.LEUCHTEN 
The Sternstudio gallery was a partner of the Vienna Artweek with the project nach.LEUCHTEN. On Monday, November 15 2021, two guided participatory tours in public space were realized in the 2nd district of Vienna around Praterstraße including guerilla projections, live drawing with laserpointers and visiting participating trades- and craftsmen using their offices as temporary gallery. The guided tours focused on the historical cultural life in this area in the 19th century, in particular the Renz circus and the artists who lived here.
a sense of light and space
film-program curated by Martina Tritthart & Holger Lang March 2018
"Intermission 7",  by Holger Lang, August 2018
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